„Giulio Cesare in Egitto“ war schon zu Händels Zeit eine seiner erfolgreichsten Opern. Dass die Oper auch heute zu Händels meistaufgeführten Opern zählt, verdankt sie ihrem Reichtum an szenischen Varianten sowie ihren außergewöhnlich erfindungsreichen Arien und Ensembles, die virtuos musikalische Grundaffekte ausdifferenzieren.


Dramma per musica in drei Akten HWV 17 (1723)
Libretto: Nicola Francesco Haym (nach Giacomo Francesco Bussanis Libretto zu Antonio Sartoris gleichnamigem Dramma per musica von 1677) (italienisch)

Uraufführung: 20. Februar 1724, London, King's Theatre (Haymarket)
Ausgabe: Frieder Zschoch (Hallische Händel-Ausgabe)
Übersetzung: Eberhard Schmidt (deutsch)

Ort und Zeit der Handlung: Ägypten, während Cäsars Feldzug gegen Pompejus 48 v. Chr.

Personen:
Römer:
Giulio Cesare, erster römischer Kaiser – Alt
Curio, römischer Tribun – Bass
Cornelia, Frau von Pompeo – Alt
Sesto Pompeo, Sohn von Cornelia und Pompeo – Sopran
Ägypter:
Cleopatra, Königin von Ägypten – Sopran
Tolomeo, König von Ägypten, Cleopatras Bruder – Alt
Achilla, General und Tolomeos Vertrauter – Bass
Nireno, Vertrauter von Cleopatra und Tolomeo – Alt
Chor: Soldaten, Verschwörer
Ballett/Statisterie: 9 Musen, Dienerinnen, Page

Orchester: 1,2Bfl,2,0,2 – 4,1,0,0 – Str – Bc
Bühnenmusik: 2Ob,Fag,VI /II,Va,Vagb,Vc,Hfe,Theorbe

Dauer: ca. 3h 15