Händel komponierte „Samson“ unmittelbar nach dem Abschluss des „Messiah“. Das Werk wurde nach seiner Uraufführung 1743 im Covent Garden Theatre in London schnell zu einem der erfolgreichsten Oratorien des Komponisten neben „Esther“ und „Judas Maccabaeus“. Dies liegt wohl ebenso an dem populären alttestamentlichen Stoff des Librettos als auch an Händels meisterhafter Gestaltung der Arien und Chöre.

Diese Ausgabe bietet durch Hinzunahme einiger Sätze im Anhang erstmalig die Möglichkeit, das Werk in der Urfassung von 1741 aufzuführen.
Oratorium in drei Akten HWV 57 (1741/1742)
Text: Newburgh Hamilton (nach John Miltons Trauerspiel „Samson Agonistes“ von 1671 und dem alttestamentarischen Buch „Richter“)
Uraufführung: 18. Februar 1743, London, Covent Garden Theatre

Ausgabe und Übersetzung: Konrad Ameln (deutsch)

Personen:
Dalila, Samsons Frau – Sopran
Eine Israelitin – Sopran
Eine Philisterin – Sopran
Eine Jungfrau – Sopran
Micah, ein Freund Samsons – Alt
Samson, einer der Richter Israels – Tenor
Ein Philister – Tenor
Ein Israelit – Tenor
Ein Bote – Tenor
Manoa, Vater Samsons – Bass
Harapha, ein kraftstrotzender Philister – Bass
Chor: Israeliten, Philisterinnen, Priester von Dagon

Orchester: 2,2,0,1 – 2,2,0,0 – Pk – Str – Bc

Dauer: ca. 2h