Die Triosonate HWV 405, die wir hier im Urtext der Hallischen Hdndel-Ausgabel veroffentlichen, entstand vermutlich während Händels Italienaufenthalt 1707 bis 1709, ist also eine relativ frühe Komposition. Erst in den letzten Jahren war es möglich, diese Sonate in einer vollständigen Textfassung vorzulegen. Zahlreiche Motive der kleinen Triosonate verwendet Händel auch in anderen seiner Werke, so daß beim Musizieren immer wieder Querverbindungen zu weiteren Kompositionen Händels aufblitzen und dieses charakteristische Detail seiner Kompositionspraxis beleuchten.