Die Zauberflöte ist die bis heute weltweit populärste Oper überhaupt. Schikaneders Freihaustheater auf der Wieden war eine Vorstadtbühne, eine Art Volkstheater mit entsprechendem Repertoire, dessen Anziehungskraft auf das Publikum sich nicht zuletzt aus dem Einsatz spektakulärer Bühneneffekte speiste. Der Begriff „Maschinenkomödie“ verweist auf das theatralische Umfeld, dem „Die Zauberflöte“ ihre Entstehung verdankt und in dem das Werk ursprünglich angesiedelt war. Die Uraufführung erfolgte am 30. September 1791 unter Mozarts Leitung.

Oper in zwei Aufzügen KV 620 (1791)
Libretto: Emanuel Schikaneder (deutsch)

Uraufführung: 30. September 1791, Wien, Freihaustheater auf der Wieden
Ausgabe: Gernot Gruber und Alfred Orel (Neue Mozart-Ausgabe)

Orte der Handlung: im Reich der Königin der Nacht, im Reich Sarastros

Personen:
Sarastro – Bass
Tamino – Tenor
Sprecher – Bass
Erster Priester – Bass
Zweiter Priester – Tenor
Dritter Priester – Sprechrolle
Königin der Nacht – Sopran
Pamina, ihre Tochter – Sopran
Erste Dame – Sopran
Zweite Dame – Sopran
Dritte Dame – Sopran
Erster Knabe – Sopran
Zweiter Knabe – Sopran
Dritter Knabe – Sopran
Ein altes Weib (Papagena) – Sopran
Papageno – Bass
Monostatos, ein Mohr – Tenor
Erster geharnischter Mann – Tenor
Zweiter geharnischter Mann – Bass
Erster Sklave – Sprechrolle
Zweiter Sklave – Sprechrolle
Dritter Sklave – Sprechrolle
Chor: Priester, Sklaven, Gefolge

Orchester: Picc,2,2,2,2BassettHn,2 – 2,2,3,0 – Pk,Glsp – Str

Dauer: ca. 3h