„Ich weiss | ganz gewis | das der kaiser in sinn hat in Wien eine teutsche opera aufzurichten, und dass er einen jungen kapelnmeister, der die teutsche sprache versteht, genie hat, und im stande ist etwas neues auf die welt zu bringen, mit allen ernste sucht; [...] ich glaube, das wäre so eine gute sache für mich; aber gut bezahlt, das versteht sich. wenn mir der kaiser Tausend gulden giebt, so schreibe ich ihm eine teutsche opera“.

Leopold Mozart möge gleich – so Mozart in dem oben zitierten Brief aus Mannheim vom 10./11. Januar 1778 – „an alle erdenckliche gute freunde zu wien“ schreiben, „dass ich im stande bin, dem kaiser ehre zu machen. wenn er anderst nicht will, so soll er mich mit einer opera Probiren – – was er hernach machen will, das ist mir einerley“.