Innerhalb weniger Monate im Herbst und Winter 1789 füllte Mozart mehr als 650 Seiten einer Partitur, die fast keine Spuren von gedanklicher und physischer Arbeit zu erkennen gibt. Entstanden ist dabei „Così fan tutte“, eine seiner tiefsten Opern, die in ihrer Mischung von Bitternis und Komödie bis heute ungebrochen fasziniert.

Dramma giocoso in zwei Akten KV 588 (1790)
Libretto: Lorenzo Da Ponte (italienisch)

Uraufführung: 26. Januar 1790, Wien, Burgtheater
Ausgabe: Faye Ferguson und Wolfgang Rehm (Neue Mozart-Ausgabe)
Übersetzung: Kurt Honolka (deutsch)

Ort der Handlung: Neapel

Personen:
Fiordiligi, Dame aus Ferrara, Schwester Dorabellas – Sopran
Dorabella, Dame aus Ferrara, Schwester Fiordiligis – Sopran
Guglielmo, Liebhaber Fiordiligis – Bass
Ferrando, Liebhaber Dorabellas – Tenor
Despina, Kammerzofe – Sopran
Don Alfonso, ein alter Philosoph – Bass
Chor: Soldaten, Diener, Schiffsleute

Orchester: 2,2,2,2 – 2,2,0,0 – Pk – Str – Bc

Dauer: ca. 3h