Mozarts „Missa in C“ KV 258 ist nicht eindeutig datierbar, entstand jedoch vermutlich um 1775/76. Die Messe ist in der Brevis-Form komponiert und wurde demnach auch auf dem Umschlag des Sammelbandes zum Incipit so bezeichnet. Außerhalb des Kirchentrios wirken jedoch weitere Orchesterinstrumente mit, die das Werk dem Typus brevis et solemnis zuordnen lassen.

Mozart ergänzte das Orchester um zwei Oboen – die Auflagestimmen sind von Mozarts Hand verfasst und liegen der Primärabschrift bei. Diese beiden Oboenstimmen scheinen jedoch nie an einen Kopisten weitergegeben worden zu sein, da bisher keine Abschrift mit der Übertragung dieser beiden Oboenstimmen bekannt wurde. Walter Senn nimmt die Oboenstimmen in die vorliegende Urtext-Ausgabe auf. Berichtigungen und Ergänzungen des Herausgebers sind im Notentext typographisch gekennzeichnet.