Im Januar des Jahres 1779 trat Mozart sein neues Amt als Hoforganist in Salzburg an, welches ihn zur Komposition einer Reihe von Kirchenwerken verpflichtete. Das Autograph seiner „Missa in C“ KV 317, welche seit dem 19. Jahrhundert unter dem Beinamen „Krönungsmesse“ bekannt ist, datierte Mozart zu Beginn des Kyrie eigenhändig mit „li 23 marzo 1779“. Als mögliche Termine für die Uraufführung ergeben sich aus der Datierung die Osterfeiertage am 4. oder 5. April des Jahres 1779.

Vermutlich wollte Mozart mit der Komposition der Messe zum Amtsantritt sein musikalisches Können unter Beweis stellen, denn Umfang und Instrumentierung wählte er sehr großzügig, keineswegs bescheiden.

Der Beiname „Krönungsmesse“ nimmt Bezug auf verschiedene Krönungsfeierlichkeiten nach Mozarts Tod, bei denen die Messe zur Aufführung kam. Die Legende jedoch, die Messe sei aus Anlass einer Erinnerungsfeier an die Krönung des Gnadenbildes von Maria Plain bei Salzburg komponiert worden, hält sich noch heute.