Das aus Arie und Chor bestehende Offertorium in Festo Sti Benedicti „Scande coeli limina“ KV 34 ist das älteste überlieferte kleinere kirchenmusikalische Werk Mozarts. Die französischen Einfluss verratende dreiteilige Arie mit motivischen Beziehungen zu der vierhändigen Klaviersonate KV 358 (186c) und der Klaviersonate KV 330 (300h) ist Max Keller zufolge auf der Rückreise von Paris im Kloster Seeon/Bayern 1766 für das Fest des hl. Benedikt entstanden. Der Text dürfte von einem klösterlichen Dichter der Barockzeit herrühren.