Das verschollene Werk hat sich in Form von Bearbeitungen erhalten, die von Bach selbst stammen [Cembalokonzert E-dur (BWV 1053) und drei Kantatensätze mit obligater Orgel aus BWV 49 und 169]. Die Rekonstruktion stützt sich auf eine wissenschaftliche Methode, die sich prinzipiell an den handschriftlichen Quellen Bachs orientiert. Alle Autographen der Bearbeitungen sind erhalten geblieben und führen zu dem Ergebnis, daß es sich bei der Urform um ein Viola-Konzert gehandelt haben muß. Das spielfreudige Stück erweitert das eher schmale konzertante Repertoire um ein echtes Standardwerk.