„Ein kurzes Adagio a 2 violini, viola, e Baßo, zu einer fuge welche ich schon lange für 2 klaviere geschrieben habe“. So schreibt Mozart in seinem „Eigenhändig Verzeichnis“ unter dem Datum des 26. Juni 1788 und meint damit die Fuge für zwei Klaviere KV 426. Sie wurde 1783 vollendet, zu einer Zeit, da Mozart sich intensiv mit der Musik Bachs und Händels auseinandersetzte. Dass Mozart diese Fuge fünf Jahre nach ihrer Entstehung für Streichorchester in der hier vorliegenden Fassung uminstrumentierte und mit dem hinzu komponierten Adagio vereinigte, zeigt, wie sehr er sich der Bedeutung und des Wertes dieser Komposition bewusst war. Adagio und Fuge, auch solistisch aufführbar, sind somit für kleinere Ensembles eine wichtige Ergänzung im Repertoire des Quartett-Spiels.