Schuberts Quartett in G wirkte in seiner Länge, Buntheit und den krassen Dur-Moll-Wechseln auf die Zeitgenossen eher verstörend – heute weiß man diese dramatische Dichte und Variationskunst als besondere ästhetische Qualität des Werkes zu schätzen. Mit dieser letzten Komposition innerhalb der Gattung hat Schubert ohne Frage den künstlerischen Gipfelpunkt seines Streichquartett-Schaffens erreicht. Die vorliegende Stimmenausgabe basiert auf dem Urtext der „Neuen Schubert-Ausgabe“ und verbindet in idealer Weise die neuesten Erkenntnisse der Forschung mit den aktuellen Bedürfnissen der Praxis.