Schon früh befaßte sich Schubert mit der Gattung des Streichquartetts. Es war zugleich seine erste Auseinandersetzung mit mehrsätzigen Werken überhaupt, Neue Quartettkompositionen erfreuten sowohl die Musikrunde im Stadtkonvikt als auch die regelmäßig musizierenden Familienmitglieder Schuberts, so daß sich ihm hier ein besonderes Erprobungsfeld darbot. Die vorliegenden Streichquartette bekunden in eindrucksvoller Weise Schuberts schöpferisches Talent der Jahre 1810-1813 und lassen bereits zukunftsweisende Züge erkennen.