Mit Erscheinen dieses Bandes liegen die Streichquartette nun vollständig in Stimmenausgaben mit dem Urtext der Neuen Schubert-Ausgabe vor. Die hier enthaltenen Streichquartette entstammen den Jahren 1813-1816. Sie zeugen von der stilistischen Eigenständigkeit, zu welcher Schubert schon in jungen Jahren gelangte. Ein zunehmend souveräner Umgang mit dem Klangkörper „Streichquartett“ kennzeichnet diese Werke. Kaum noch eignet ihnen der Charakter von Gelegenheitskompositionen, welcher die frühen Quartette bestimmte. Vielmehr finden sich hier Höhepunkte aus dem frühen kammermusikalischen Schatten Franz Schuberts.