Als Bereicherung sowohl des Instrumentalunterrichts als auch der Konzertliteratur für Blockflöte verstehen sich diese leicht beschwingten, wenn auch musikalisch anspruchsvollen Originalstücke, bei denen die obere Stimme als selbständige Konzertetüde, die untere hingegen als kontrapunktierende Begleitstimme fungiert. Bei jedem Stück wird ein anderes spieltechnisches Problem angesprochen, ob Sextparallelen oder Nachbartonübungen, ob flüchtig dahingeworfene Tonleitern oder die gefürchtete „Zweistimmigkeit in eine einzigen Stimme“. Der ad Iibitum-Begleitpart für Tenorflöte ermöglicht nicht nur einen Einstieg in das virtuosen hafte Ensemblespiel, sondern auch eine konzertante Aufführung die die Blockflötenliteratur um einige dankbare Zugaben erweitert.