Die h-moll-Suite nimmt unter den vier überlieferten Ouvertüren-Suiten Johann Sebastian Bachs BWV 1066-1069 in doppelter Hinsicht eine Sonderstellung ein: sie ist die einzige Orchestersuite, die sich mit einem Blasinstrument begnügt, und die einzige, in der ein Instrument über weite Strecken solistisch geführt wird. Da es sich ausserdem um die einzige Komposition Bachs für Soloflöte und Orchester handelt, erfreut sie sich bei den Flötisten grosser Beliebtheit.