Leoš Janáceks Kompositionen für Orgel entstammen – mit Ausnahme des berühmten Orgelsolo (Postludium) der Glagolitischen Messe – den Prager Studienjahren, der ersten Schaffensperiode des Komponisten. Die größtenteils kontrapunktisch stilisierten Werke überzeugen durch reiche ostinate Melodik, kraftvolle Rhythmik und vielförmige Modulationstechniken.