Mit den Arrangements für Holzbläserquintett beginnt eine Reihe von Bearbeitungen für eine Besetzung, die durch die Klangvielfalt und Variationsmöglichkeiten ihrer fünf verschiedenen Instrumente geradezu prädestiniert erscheint, Werke dieser Art auch dem Bereich der Kammermusik zugänglich zu machen.

Diese Reihe versteht sich in der Tradition unzähliger zeitgenössischer Bearbeitungen, wie z.B. der Harmoniemusiken, zum Teil durch die Komponisten selbst erstellt, nur eben jetzt für eine Besetzung, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch den französischen Komponisten tschechischer Herkunft Anton Reicha zum Leben erweckt wurde und zu ihrer heutigen Virtuosität erst durch die Erfindung des Ventilhornes gekommen ist.