Das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester schrieb Mozart 1778 in Paris als Auftragskomposition für einen Herzog und dessen Tochter - für musikalische Liebhaber also. Technisch nicht allzu anspruchsvoll, ist das Werk doch ein gelungenes Stück heiterer Gesellschaftskunst, das von seiner Frische nach mehr als 200 Jahren nichts eingebüßt hat. Die Bearbeitung für Flöte und Klavier (Cembalo) ist als „Sonate concertante“ und nicht als Klavierauszug mit Solostimme zu verstehen: Beide Spieler sind gleichberechtigt am musikalischen Geschehen beteiligt, so dass mit dieser Fassung ein Orchesterwerk Mozarts auch der kammermusikalischen Praxis erschlossen wird.