Die berühmte Pavane für Orchester wurde von Gabriel Fauré im Jahre 1886 komponiert. Zwei Jahre später wurde die Besetzung auf Anregung der Widmungsträgerin noch um Chorstimmen, denen Verse nach Verlaine zugrunde lagen, erweitert. 1919 integrierte Fauré die Pavane zusammen mit „Claire de lune“ in sein einaktiges Divertissement „Masques et bergamasques“. In Faurés Original dominieren die Bläser und insbesondere die Flöten. Daher liegt es sehr nahe, dieses Werk einer Besetzung von drei Flöten zugänglich zu machen. Die reizvolle, cantable Melodie wird hierbei nicht nur der ersten Flöte vorbehalten, sie zieht sich durch alle Stimmen des Trios.