Fauré schrieb „Pelléas et Mélisande“ im Jahre 1898 ursprünglich als Schauspielmusik zu Maurice Maeterlincks gleichnamigem Stück. Nach der Premiere und weiteren Aufführungen machte sich der Komponist daran, das musikalische Material des Werkes für eine Orchester-Suite umzuarbeiten. Die Uraufführung der zunächst dreisätzigen Suite fand im Februar 1901 unter dem Dirigat von Camille Chevillard statt.

Im Dezember 1912 schließlich wurde die viersätzige Fassung von „Pelléas et Mélisande“ uraufgeführt; der zusätzliche Satz, die „Sicilienne“, entstammte dem dritten Zwischenspiel der Schauspielmusik. Dieses reizvolle Stück sollte sich zu einer von Faurés beliebtesten Kompositionen entwickeln und existiert heute in zahlreichen Bearbeitungen.

Die neue wissenschaftlich-kritische Edition der viersätzigen Orchestersuite „Pelléas et Mélisande“ op. 80 bei Bärenreiter basiert auf dem entsprechenden Band (Reihe IV, Bd. 2) der Gesamtausgabe „Gabriel Fauré Œuvres complètes“, der 2016 erschienen ist.

• Erste Urtextausgabe
• Basierend auf der Gesamtausgabe „Gabriel Fauré Œuvres complètes“
• Partitur und Orchesterstimmen im großen Format (25,5 x 32,5 cm)