Die Première Rhapsodie gehört zu den zwei konzertanten Werken, die von Debussy vollendet und noch zu seinen Lebzeiten uraufgeführt und verlegt wurden. Den Auftrag dazu erhielt er 1909 für die Abschlussprüfungen am Conservatoire de Paris im Jahre 1910. Die Komposition war von Anfang an ein Erfolg, was Debussy dazu veranlasste, sie im Sommer 1911 zu orchestrieren. Bei der Übertragung der Klarinettenstimme der schon veröffentlichten Fassung für Klarinette und Klavier nahm er einige subtile Veränderungen vor. Besonders nennenswert ist Takt 201; dieser Takt stellt seit über 100 Jahren einen Streitpunkt unter Klarinettisten dar.

• Erste wissenschaftlich-kritische Edition dieses wegweisenden Werkes für die Klarinette
• Dreisprachige Einleitung (engl./frz./dt.) und Kritischer Bericht (engl.)