Auf höchst unakademische Weise verbindet dieses variabel besetzbare Bläsertrio Elemente jazz- und rockorientierter Musik mit spezifischen Aspekten Neuer Musik: ein absichtsvoll doppelbödiges Stück, das bei differenziertem Innenleben äußerliche Einfachheit vorspiegelt. „CUP“ erfordert ein rhythmisch sensibel agierendes wie auch reagierendes Ensemble und wirkt, wenn entsprechende Interpreten am Werk sind, wie eine notierte, swingende Trio-Improvisation: ein ganz eigener Ton im Konzert Neuer Musik und - Hausmusik.