Diese extrovertierte, großangelegte Sonate vermag durch ihre kontrastfreudige Ausdrucksvielfalt gleichermaßen Interpreten wie auch Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Das gut spielbare und pianistisch überaus dankbare Werk überzeugt durch die formale lnspiriertheit seiner drei eng aufeinander bezogenen Sätze. Rossini erweist sich hier als ein Erik Satie des 19. Jahrhunderts.

Die Auswahl weitgehend unbekannter pianistischer Kabinettstücke zeigt, dass Rossini als lnstrumentalkomponist erst entdeckt werden muss.