Obwohl Beethoven die Veröffentlichung seiner Streichquartette op. 130 und op. 133 nicht mehr erlebt hat, begleitete er doch den Produktionsprozess, indem er Korrekturen vornahm und den Werken ihre endgültige Form verlieh.

Bei dem Streichquartett op. 130 handelt es sich um das längste Werk in Beethovens umfangreichem Kammermusik-OEuvre. Ursprünglich war die Große Fuge als letzter Satz von op. 130 konzipiert. Die Herauslösung der Großen Fuge aus op. 130, deren Ersatz durch ein neues Finale sowie die Zuordnung der Großen Fuge zu einer neuen Opus-Zahl, op. 133, sind in Beethovens Konversationsheften dokumentiert.