Beunruhigt und beunruhigend ist diese Musik: Zu Beginn erklingen kurze, scheinbar zusammenhangslose Klavierklänge. Aus dem Nachklang des Klaviers werden durch das Hinzutreten der anderen Instrumente „Resonanzfäden“ gesponnen, die sich nach und nach verselbständigen. Die kompositorischen Materialien scheinen sich gegenseitig in einem Netz zu verfangen. In den expressiv herausfahrenden Gesten, liegt „der erstaunliche Ausdruck einer zerfaserten Wildheit dieser Musik“. (Gordon Kampe)