In den Klaviersonaten spiegelt sich Skrjabins künstlerische Entwicklung wie in kaum einer anderen Gattung. Die in der vorliegenden Edition versammelten Sonaten Nr. 6, 7 und 8 komponierte Skrjabin in der Zeit von 1911 und 1913, teilweise zeitgleich zu den späten Sonaten Nr. 9 und 10.

Für den vorliegenden Band wurden sämtliche autographe und gedruckte Quellen eingehend ausgewertet, darunter auch Skrjabins Skizzen und Entwürfe. Das Ergebnis ist ein gewissenhaft edierter, neue Lesarten bietender Notentext auf höchstem Niveau, ergänzt von einem kenntnisreichen Vorwort (dt./engl.) zur Genese und Bedeutung der Sonaten. Der Kritische Kommentar (engl.) gibt Auskunft zu Lesarten und editorischen Entscheidungen. Eine elegante und lesefreundliche Notengrafik mit praktischen Wendestellen rundet diese dem neuesten Forschungsstand entsprechende Edition ab.