Band III der Klaviersonaten Schuberts vereint die liedhaft-tänzerische „Fantasie-Sonate“ G-Dur D 894 (1827) und die drei großen, als Einheit konzipierten Sonaten in c-Moll, A-Dur und B-Dur (D 958, 959 und 960) von 1828, die als sein musikalisches Vermächtnis auf dem Gebiet der Klaviersonate gelten und sich nicht zuletzt als Hommage an die drei späten Sonaten Beethovens verstehen.

Die kritisch-praktische Urtext-Edition beruht auf dem maßstabsetzenden Notentext der „Neuen Schubert-Ausgabe“ und präsentiert die Werke im lesefreundlichen Neustich mit praktischen Wendestellen. Ein kenntnisreiches Vorwort und detaillierte Hinweise (dt./engl.) zu zentralen aufführungspraktischen Fragen (u.a. zur Pedalisierung und zu Schuberts charakteristischer Akzentschreibung) führen in die Sonaten ein. Ergänzend verzeichnet der Kritische Kommentar (engl.) interpretatorisch relevante Lesarten. Schuberts Entwürfe zu einzelnen Sonatensätzen sind über die Bärenreiter-Homepage zugänglich.