Graham Buckland bringt mythische Szenen zum Klingen, immer geht es um Fortbewegung: Man hört das Fließende der Schwimmer von Gilf Kebir (bekannt aus dem Kinofilm „Der englische Patient“), den Dreitakt des galoppierenden Bucephalus oder den Gleichschritt des „Marschs der Zehntausend“.

Die acht Stücke durchlaufen verschiedene Kirchentonarten, das erste und das letzte stehen in der ionischen Tonart. Dies erlaubt eine große Spannweite des bewegten Duos, obwohl alle Stücke ohne ein einziges Vorzeichen auskommen.

Die stimmungsvollen Stücke sind für Klavier zu vier Händen geschrieben. Der feinsinnige Humor des gebürtigen Engländers Graham Buckland ist diesen Charakterbildern eingeschrieben und Ausdruck höchster Musikalität.

Der Autor
Graham Buckland ist ehemaliger Regensburger Universitätsmusikdirektor und Arrangeur zahlloser Spirituals und Gospels für Chöre.