Bei diesem Standardwerk der Celloliteratur handelt es sich um eine Auskoppelung aus dem 2. Heft der 2016 erschienenen „Sämtlichen Werke für Violoncello und Klavier“ (BA 9096). Die kritische Ausgabe des „Lieds ohne Worte“ besorgte der Mendelssohn-Spezialist R. Larry Todd.

Grundlage der Edition ist nicht das erhalten gebliebene Autograph, das nicht als Vorlage für die postum gedruckte Erstausgabe gedient haben kann, sondern die einzige plausible Quelle: die deutsche Erstausgabe selbst. Sie erschien 1868 mit der Opusnummer 109 und geht zweifelsfrei auf eine heute unauffindbare Handschrift letzter Fassung zurück, die vielleicht einst der Widmungsträgerin, der französischen Cellistin Lisa Barbier Cristiani, gehörte.

Die Ausgabe ist frei von Herausgebereingriffen und modernen Spielanweisungen und somit bestens geeignet für eine auf solidem Fundament stehende Interpretation.