Kontinuität und Weiterentwickeln prägen Matthias Pintschers Komponieren. So führt er in diesem Werk Konzepte weiter, die er in seinem Flötenkonzert „transir“ entwickelt hat: „Bei der Flöte ist jeder Ton ‚an den Atem gebunden‘ – kein Instrument artikuliert sich so nah am Luftstrom selbst. Das Instrument, schwingend im direkten Kontakt mit dem menschlichen Atem, als eine Verlängerung des Atem-Körpers, trägt in sich die Archaik vieler Jahrtausende und schlägt ihre kommunikative Brücke bis in die Jetzt-Zeit hinüber.“
Die Komposition bezieht sich auf Anselm Kiefers Kunstprojekt „A.E.I.O.U.“.