Orgel und Percussion, das ist eine der exotischsten Instrumentenkombinationen der musikalischen Moderne, welche stets reizvolle Klangeffekte und Kontraste mit sich bringt. Dies ist auch bei Zsigmond Szathmárys Komposition SENSE OF RHYTHM so, in welcher der renommierte Konzertorganist und Interpret zeitgenössischer Orgelmusik das gemeinsame Musizieren als Gespräch, Streit und Versöhnung mit unterschiedlichsten Schattierungen auslotet.

Der üppig besetzte Schlagzeugpart (Vibraphon, Glockenspiel, Woodblocks, Becken, Tamtam, Tomtoms, Große Trommel, chinesische Operngongs etc.) garantiert eine große Farbigkeit, die hervorragend mit den harmonischen Möglichkeiten der Orgel korrespondiert. Beiden Instrumentalparts ist das Faible des Komponisten für rhythmische Ausdifferenzierungen und das Spiel mit Proportionen anzumerken.

Szathmáry legt hier innerhalb der organova-Reihe erneut zeitgenössische Musik auf hohem Niveau vor, die einerseits Anforderungen an Interpreten und Zuhörer stellt, sich andererseits aber einer musikalischen Sprache und Energie bedient, welche ihre Wirkung nicht verfehlt.

- Mit üppig besetztem Schlagzeugpart
- Rhythmisch, energetisch, wirkungsvoll – Neue Musik auf hohem Niveau