Antonio Vivaldi komponierte sein berühmtes „Gloria“ wahrscheinlich im Jahre 1725. Die genauen Umstände der Entstehung sind bis heute ungeklärt. Als gesichert gilt jedoch, dass Vivaldi das Werk nicht im Rahmen einer vollständigen Messvertonung, sondern als eigenständiges Stück mit konzertantem Charakter geplant hatte. Die kompositorische Struktur, der festliche Charakter in den Ecksätzen, aber auch der streicherdominierte Klang der Mittelsätze prädestinieren dieses Meisterstück barocker venezianischer Sakralmusik für eine Bearbeitung für Soli, Chor und Orgel.

Martin Fockes Arrangement bietet eine eigenständige, für diese Besetzung zugeschnittene Fassung. Zusätzlich bietet die Ausgabe die wohl ursprünglich dem Gloria vorangestellte Introduzione für Sopransolo und Orchester, hier ebenfalls in einer Orgelbearbeitung.
 
- Erstmals zusammen mit der Introduzione al Gloria RV 642
- Standardwerk des Chorrepertoires
- Eigenständige Fassung für Soli (SSA), Chor (SATB) und Orgel
- Gut stützende, leicht spielbare und übersichtliche Orgelstimme
- Ideal für den gottesdienstlichen Gebrauch
- Aufführungsdauer: ca. 30 Min.