Anlässlich der Einweihung eines neuen Waisenhauses am Wiener Rennweg trat der 1768 gerade einmal zwölfjährige Mozart mit seiner „Missa solemnis “ in c KV 139 als Komponist und Dirigent vor die Zuhörer. Dieses erstaunliche Frühwerk folgt der Form einer neapolita- nischen Kantatenmesse, deren einzelne Sätze, wie zum Beispiel „Gloria“ und „Credo“, sich wiederum aus abgeschlossenen Chören, Ariosi und Ensembles zusammensetzen. Charakteristisch für die oft aufgeführte Messe ist der scharfe Kontrast zwischen einer heiteren Grundstimmung in C-Dur und dramatischen, düsteren Passagen in Moll.

- Selbstständige Fassung mit Orgel statt Orchester
- Gut spielbare, übersichtliche Orgelstimme
- Ideal für Gottesdienst und Konzert