Die unter dem Namen Johann Sebastian Bachs überlieferte Flötensonate in g-Moll BWV 1020, eine der Perlen der Flötenliteratur des 18. Jahrhunderts, gilt als Werk zweifelhafter Echtheit; der neueren Forschung zufolge spricht vieles dafür, dass die Komposition aus der Feder von Bachs ältestem Sohn Carl Philipp Emanuel stammen könnte.

Bei dieser Neuausgabe handelt es sich um eine Auskoppelung aus der Bärenreiter-Ausgabe BA 5220, die zusätzlich die beiden weiteren wohl nicht authentischen Flötensonaten in C-Dur BWV 1033 und Es-Dur BWV 1031 enthält.

Damit liegt nun erstmals der von dem renommierten Bach-Forscher Alfred Dürr in Anlehnung an die Editionsprinzipien der Neuen Bach-Ausgabe herausgegebene Notentext der Sonate in g-Moll auch als praktische Einzelausgabe vor.
Sie ersetzt die alte Bärenreiter-Ausgabe NMA 77, die ab sofort nicht mehr lieferbar ist.