Band III der Reihe „Leichte Orgelstücke des 19. Jahrhunderts“ bietet nebenberuflichen Organisten eine weitere Sammlung kurzer, nicht choralgebundener Orgelstücke für ein- und zweimanualige Instrumente, nach den gängigsten Tonarten geordnet.

Der als Experte für Orgelmusik des 19. Jahrhunderts geltende Herausgeber und Organist Martin Weyer hat lediglich Werke aufgenommen, in denen sich solides kompositorisches Können mit Spielbarkeit verbindet.

Der dritte Band folgt grundsätzlich den Auswahl- und Editionsgrundsätzen seiner beiden Vorgänger. Dabei wurde versucht, das Angebot an wirklich leichten Stücken noch zu vergrößern. Zu den Komponisten zählen zum Beispiel der Holländer Johannes Barend Litzau (1822–1893), dessen „Präludien“ op. 13 und 17 einfache, gediegene Werke für Anfänger sind.

Für den Tschechen Johann Beranek (1813–1885) hingegen stand das kontrapunktische Interesse im Vordergrund. Den „X Fugen“ sind im Erstdruck ausführliche Analysen beigegeben, welche die „gelehrte“ Tendenz der Sammlung unterstreichen.

Carl Gottlieb Umbreit (1763–1829) steht, ebenso wie sein Kollege Michael Gotthard Fischer (1773–1829), auf der Grenze zwischen einem von Kittel herkommenden empfindsam-galanten Orgelstil und der frühen Orgelromantik. An dieser nahezu unmerklichen Entwicklung hatte auch Johann Christian Heinrich Rinck seinen Anteil. Die kürzere Spieldauer der einzelnen Kompositionen macht sie als Vor- und Nachspiele in Gottesdiensten aller Konfessionen uneingeschränkt verwendbar. Die Ausgabe enthält ausführliche aufführungspraktische Hinweise und ein Quellenverzeichnis.


- Technisch leichte, romantische Spielliteratur in den gängigsten Tonarten
- Auch auf kleinen Instrumenten realisierbar
- Kürzere Spieldauer, daher uneingeschränkt für den Gottesdienst geeignet
- Aufführungspraktische Hinweise