Unmittelbar nach der Fertigstellung des Paulus im Jahr 1836 trug sich Mendelssohn mit dem Gedanken, ein weiteres Oratorium zu komponieren. Bis zur Komposition des „Elias“, der die Geschichte des biblischen Propheten aus dem 1. Buch der Könige zum Thema hat, sollte jedoch noch ein ganzes Jahrzehnt verstreichen. Als ihn das Angebot erreichte, für das Musikfestival in Birmingham ein größeres Werk zu schreiben, begann Mendelssohn schließlich mit der Arbeit am Oratorium. Dort wurde der „Elias“ 1846 mit großem Erfolg uraufgeführt und erfreut sich seitdem ungebrochener Beliebtheit.

Im Anschluss an die Uraufführung unterzog Mendelssohn das Oratorium einer Überarbeitung, bei der ganze Nummern entfielen und neue hinzukamen. In dieser Fassung, in der das Werk auch heute gespielt wird, erklang der „Elias“ erstmals 1847 in London.

Rechtzeitig zum Mendelssohn-Jahr 2009 legt der Mendelssohn-Spezialist Douglass Seaton , Professor an der Florida State University, eine kritische Neuausgabe des Oratoriums vor. Die Ausgabe spiegelt den neuesten Stand der Forschung wider und bietet sowohl die englische als auch die deutsche Textfassung des Werkes. Ein Kritischer Bericht vervollständigt die neue Edition.


- Eines der beliebtesten Werke Mendelssohns auf neuestem editorischen Stand
- Bärenreiter-Urtext, erstmals mit den Nummern der Urfassung
- Englische und deutsche Gesangstexte
- Kritischer Bericht (engl.)