Im Jahr 1832 ehrte die Royal Philharmonic Society of London den jungen deutschen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy mit mehreren Kompositionsaufträgen.

Eines der zu diesem Anlass entstandenen Werke war die A-Dur-Symphonie, die „Italienische“, die auf Mendelssohns in den Jahren 1830 und 1831 in Italien gesammelten kompositorischen Erfahrungen beruhte. Das Werk wurde unter der Leitung des Komponisten 1833 uraufgeführt.

Heute hat die Italienische Symphonie ihren festen Platz im Kanon der klassischen Meisterwerke, doch bei der Premiere und den beiden Folge-Aufführungen wurde die Komposition durchaus nicht positiv aufgenommen. Auch Mendelssohn selbst war unzufrieden mit seinem Werk.

1834 überarbeitete der Komponist die letzten drei Sätze, brach seine Arbeit jedoch ab und hinterließ so eine unvollständige Revision. Bis heute ist die Frühfassung der „Italienischen“ die auf allen Bühnen gespielte, die revidierte Fassung jedoch ist weitgehend unbekannt geblieben.

Bärenreiters kritische Neuausgabe, herausgegeben von Christopher Hogwood, umfasst das komplette Aufführungsmaterial für die vollständige Fassung von 1833 sowie die letzten drei Sätze in der revidierten Fassung des Komponisten. Dirigenten können nun zwischen der Frühfassung und der revidierten Fassung, die den ersten Satz der Frühfassung einschließt, wählen.


- Berühmtes Werk zum Mendelssohn-Jahr in neuer Urtext-Ausgabe
- Mit der bekannten Frühfassung und der revidierten Fassung des Komponisten
- Mit informativem Vorwort auf Englisch und Deutsch
- Mit Faksimile-Seiten