Der deutschsprachige Komponist Erwin Schulhoff – 1894 in Prag geboren und 1942 im Internierungslager der Nationalsozialisten in Wülzburg (Bayern) gestorben – kam in den 1920er-Jahren in seine Geburtsstadt zurück, um Lehrer am Konservatorium zu werden.
Seine Kompositionen trafen den Nerv der Zeit in ihrer Mischung aus traditionellen Gattungen, Rhythmen des Jazz und der Tanzmusik und einer vorsichtig erweiterten Tonalität.

Der vorliegende Band mit fünf seiner Zyklen für Klavier beinhaltet 35 einfachere („Esquisses de jazz“, 1927) bis anspruchsvollere („Cinq études de jazz“, 1926) vom Jazz inspirierte Stücke. Diese erste Urtext-Ausgabe erstellte Michael Kube auf Basis der originalen Drucke im Vergleich mit den erhaltenen handschriftlichen Quellen, wobei Fehler beseitigt sowie die spezifischen Züge der Notation Schulhoffs beibehalten wurden.

• Erste Urtextausgabe
• Vorwort (dt./engl./tsch.) und kritischer Bericht (engl.) des Herausgebers

Inhalt
„Partita“ (1922)
„Cinq études de jazz“ op. 58 (1926)
„Esquisses de jazz“. Sechs leichte Stücke op. 64 (1927)
„Hot Music“. Zehn synkopierte Etüden op. 67 (1928)
„Suite dansante en jazz“ op. 74 (1931)