Die vier „Balladen“ für Klavier op. 10 sind Brahms’ Beitrag zu der Mitte des 19. Jahrhunderts beliebten Instrumentalballade. Als Vorbild der 1854 unter dem Eindruck der mit Clara Schumann verbrachten „Dämmerungsstunden“ komponierten Werke diente Brahms die intimere vokale Form. Schumann äußerte sich begeistert über die neuen Stücke, die, wie Brahms bescheiden erklärte, „nicht sehr schwer, noch weniger schwer zu verstehen“ sind.
Die „Balladen“ op. 10 setzen die Reihe Brahms’scher Klavierwerke im Urtext bei Bärenreiter durch einen weiteren wichtigen Repertoirebeitrag fort, der im fortgeschrittenen Klavierunterricht nicht fehlen darf. Fingersätze des für Brahms ausgewiesenen Pianisten Christian Köhn, ein großzügiges Notenbild und praktische Wendestellen erfüllen die Anforderungen an eine praxisnahe Edition, die durch ein ausführliches Vorwort mit Informationen zu Aufführungspraxis, Entstehung, Quellen und Bedeutung der Werke ergänzt wird.

- Urtext-Edition auf der Grundlage aller bekannten Quellen und neuester Forschungsergebnisse
- Großzügiges Notenbild mit praktischen Wendestellen
- Mit Fingersätzen und Hinweisen zur Aufführungspraxis (dt./engl.)
- Mit ausklappbarer Seite (Erleichterung beim Wenden)
- Informatives Vorwort (dt./engl.) und Kritischer Bericht (engl.)