Mit seinen zwischen 1914 und 1916 komponierten „Douze Préludes“ op. 36 und „Trois Nocturnes“ op. 35 knüpft Vierne an die romantische Klaviertradition an, lässt die historischen Modelle freilich in jenem speziellen Tonfall zwischen Eleganz und Expressivität neu hören, wie er für die französische Musik der Zeit charakteristisch ist.

- Erste kritisch-praktische Urtext-Edition auf Grundlage aller verfügbaren handschriftlichen und gedruckten Quellen
- Mit Faksimile-Seiten und ausführlichem Vorwort (frz./engl./dt.)
- Großzügige Notengrafik
- Kritischer Kommentar (frz./engl./dt.)

Der Herausgeber des Bandes ist der namhafte Pianist Olivier Gardon. Als Interpret und gleichzeitig Forscher beschäftigt er sich seit über zwanzig Jahren mit der Klaviermusik von Louis Vierne und ist damit vertraut wie kaum ein anderer. Hörend mag man sich davon anhand der Gesamteinspielung auf CD überzeugen, die Olivier Gardon 1995 unternommen hat.


"Nun ist es an der Zeit, dass auch die Pianisten sein unbedingt hörenswertes Schaffen für den Konzertsaal entdecken."
(Crescendo 1-2015)