Haydns „Abschiedssinfonie“ ist eines der meistgespielten Werke der sinfonischen Literatur. Der populäre Titel stammt nicht vom Komponisten: Er bezieht sich auf den Finalsatz, an dessen Ende (Adagio) die Musiker nach und nach das Spielen einstellen, bis lediglich zwei Violinen das Werk beenden – nach einer Anekdote ein Hinweis der Musiker auf den anstrengenden Orchesterdienst auf Esterháza zu Saisonende.

In Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Bärenreiter und dem Henle-Verlag im Bereich großbesetzter Chorwerke, Opern und sinfonischer Werke
erscheinen Haydns Sturm- und Drang-Sinfonien, die Abschiedssinfonie (BA 10971)) sowie seine Sinfonie Nr. 48, die sogenannte „Maria Theresia“-Sinfonie (BA 10972), mit dem Urtext der Henle-Gesamtausgabe „Joseph Haydn Werke“.

Beide Werke erscheinen mit Partitur und Orchesterstimmen im vergrößerten Format.