Sein erstes Violinkonzert komponierte Bohuslav Martinu 1932-33 in Paris im Auftrag des Violinvirtuosen Samuel Dushkin. Das Werk wurde jedoch zu Lebzeiten des Komponisten nicht aufgeführt und galt nach dessen Tod sogar als verschollen. Erst 1961 erwarb es der Musikwissenschaftler und Sammler Hans Moldenhauer von Boaz Piller, dem Kontrafagottisten des Boston Symphony Orchestra. Moldenhauer wandte sich an den tschechischen Geiger Josef Suk, der das Werk mit dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Georg Solti im Oktober 1973 uraufführte.

Die Edition des Klavierauszugs folgt dem Notentext der Erstausgabe, die Solostimme wurde von einem hervorragenden tschechischen Violinisten und Martinu-Interpreten revidiert.

• Bedeutendes Violinkonzert des 20. Jahrhunderts
• Neues Vorwort der Martinu-Forscherin Sandra Bergmannová (tsch./engl./dt.)