Giacomo Puccini hat, gemessen an der Anzahl der Werke, ein relativ schmales Œuvre hinterlassen. Die populärsten Opern wie die „Nebenwerke“ bieten jedoch zum Teil erhebliche bibliographische, philologische und quellenkritische Probleme. Denn der Komponist von „La Bohème“ und „Madame Butterfly“ hat immer wieder Veränderungen an seinen Kompositionen vorgenommen, die sich in unterschiedlichen Druck-Ausgaben spiegeln. Das ausführliche Werkverzeichnis bringt Ordnung in dieses editorische Chaos und bietet damit einen vollständigen Katalog aller Werke Puccinis samt seinen erhaltenen handschriftlichen Entwürfen. Es ist ein Standardwerk nicht nur für die Forschung und für Bibliotheken in aller Welt, sondern auch für Musik-Antiquariate und den Autographen-Markt.