Christoph Willibald Glucks Beziehungen zu Böhmen und Prag waren vielfältig: Der berufliche Werdegang seines Vaters führte ihn aus der heimischen Oberpfalz nach Böhmisch Leipa, Böhmisch Kamnitz und nach Eisenberg. 1731 zog es ihn schließlich von dort zu einem kurzen Studium nach Prag. Nicht zuletzt deshalb wurde er unter seinen Zeitgenossen bisweilen auch als „böhmischer Musiker“ bezeichnet.

Die Beiträge der Tagung „Gluck und Prag“ beleuchten die künstlerischen Bezüge Glucks zu Böhmen und Prag mit Augenmerk auf seine Wandertruppenzeit, seine Prager Opernproduktionen sowie das Musik- und Theaterleben, mit dem der Komponist in der böhmischen Hauptstadt in Berührung kam.