Die ersten zwei Monate des Kriegsjahres 1916 stellen den einzigen Zeitraum dar, in dem Janacek sich mit Werken für Frauenchor befasste. Er reagierte damit auf die gegenwärtige Situation, in der die meisten Männer in den Krieg einberufen wurden. Für die gerade gegründete Sängervereinigung mährischer Lehrerinnen vertonte er unter anderem drei patriotische Gedichte von Frantisek Serafin Prochazka: Das goldene Gässchen, Die weinende Fontäne und Belvedere. Sie erschienen unter dem Titel Hradschiner Liedchen. Die Partitur enthält ein Vorwort in drei Sprachen (cz./ger./eng).