Die Klänge aus Mähren, ursprünglich ein Hausmusikwerk, erfreuten sich schon bald nach ihrer Entstehung großer Popularität. Dank diesem Werk wurde dem jungen Dvorak ein großzügiges Stipendium erteilt, so dass er sich keine weiteren Existenzsorgen  mehr machen musste. Die folgende Druckausgabe bei Simrock öffnete dem Komponisten den Weg in die Welt. Kurz danach  bearbeitete L. Janacek die sechs Duette für vierstimmigen gemischten Chor. Dabei verwendete er Dvoraks Klavierbegleitung und erweiterte mit seiner Bearbeitung das Chorrepertoire um sechs äußerst dankbare Stücke, die diese Ausgabe beinhaltet. Grundlage für diese Ausgabe ist Janaceks Chorpartitur, die 1939 von Josef Plavec herausgegeben wurde. Die Klavierstimme, der tschechische Text und die deutsche Übersetzung von Kurt Honolka wurden ohne Änderungen aus der Kritischen Gesamtausgabe der Werke A. Dvoraks übernommen.